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Das Rathaus ist wieder für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Das Rathaus ist geöffnet:
Mo. bis Do. von 6.30 bis 18.30 Uhr, Fr. von 6.30 bis 17.00 Uhr. Keine Voranmeldung mehr notwendig.

Bürgerbüro:
Mo. bis Do. von 7.30 bis 16.30 Uhr, Fr. von 7.30 bis 12.30 Uhr.

Stadtkasse:
Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Dienstag zusätzlich von 14 bis 16 Uhr.

Die Eingänge Kirchplatz und neben dem Bürgerbüro bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Masken-Pflicht (FFP2) im gesamten Rathaus - Ausgenommen im Sitzen mit min. 1m Abstand.

Bruck investiert in die Infrastruktur

Um die Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, setzt die Stadt Bruck an der Mur auch heuer umfangreiche Investitionen um. Neben dem Schwerpunkt auf die Altstadtentwicklung werden auch im Stadtteil Oberaich weitreichende infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen.

Die Stadt Bruck an der Mur ist angesichts der enormen Herausforderungen der Corona-Pandemie bisher finanziell gut durch die Krise gekommen. Da die Verantwortlichen gut gewirtschaftet haben und die Investitionspakete von Bund und Land gut greifen, musste Bruck nicht so wie andere Gemeinden einen Investitionsstop vornehmen. Um weitere Investitionen zu ermöglichen, führt für Bürgermeister Peter Koch auf lange Sicht kein Weg an der weiteren Bewirtschaftung des Gemeindevermögens vorbei. „Das Sparen im laufenden Haushalt ist wichtig und notwendig für die Liquidität, wir brauchen aber auch Spielräume für zusätzliche Investitionen, die uns bevorstehen, Stichwort Bildungseinrichtungen“, sagt Koch.

Altstadt. Nach dem Lockdown wurde die Altstadt auf Vordermann gebracht, etwa die Einkaufsstraße Roseggerstraße völlig neu gestaltet. Auch die Mittergasse präsentiert sich attraktiver und als Nächstes wird die Herzog-Ernst-Gasse in Angriff genommen. Hier wird derzeit im Zuge des Radverkehrskonzepts an einem Plan gearbeitet, die Verbindung vom Hauptplatz in Richtung Wiener Tor mit dem Rad gegen die Einbahn befahrbar zu machen. „Ziel ist es, die Attraktivität dieser wichtigen Stadteinfahrt zu steigern. Parkplätze sollen nur geringfügig betroffen sein, Gespräche mit Anrainern wird es demnächst geben“, so Koch. Generell will Koch den Radverkehr stärken und den öffentlichen Verkehr weiter fördern. Allein in das Radverkehrskonzept werden bis 2026 mit dem Land 3,3 Mio. Euro investiert.

Ein strategisch wichtiges Projekt für die Altstadt ist die Entwicklung des Minoritenplatzes, der zur Belebung des Stadtzentrums beitragen wird. Durch ein Verkehrsplanungsbüro wurden Varianten zur Verkehrslösung erarbeitet. In diesen Prozess waren auch die Eigentümer der umliegenden Immobilien eingebunden. Darauf aufbauend wird eine Machbarkeitsstudie für eine Begegnungszone als Entscheidungsgrundlage für die weitere Entwicklung erarbeitet. „Dieser Platz hat enormes Potential und eine große Qualität. Wir wollen diesen innerstädtischen Bereich aus dem Dornröschenschlaf wecken“, sagt Koch.

Sauberkeitsoffensive. Nach den langen Lockdown-Phasen steigt auch das Müllaufkommen massiv an, sowohl in der Altstadt als auch im Weitental oder auf der Murinsel. Bürgermeister Peter Koch will daher die Reinigung im Stadtgebiet intensivieren und gab zusätzliche Touren durch externe Dienstleister an den Wochenenden und zu Wochenbeginn in Auftrag, um die Stadt sauber zu halten.

Großprojekte. Die beiden größten Investitionsprojekte in Bruck an der Mur werden über Beteiligungen abgewickelt. Die Stadtwerke Bruck investieren 25 Millionen Euro in den Neubau der Wehranlage samt Wehrkraftwerk und in die Sanierung der bestehenden Kraftwerksanlagen auf der Murinsel. Die neue Anlage versorgt 7300 Haushalte ganzjährig mit Strom. Das zweite große Bauprojekt sticht bei der südlichen Stadteinfahrt ins Auge: die Neuerrichtung des Wirtschaftsparks. Bis Frühjahr 2022 werden hier über 9 Mio. Euro investiert.

Wohnbau. Um als lebenswerte Wohnstadt im Herzen der Region zu punkten, werden auch Wohnbauprojekte vorangetrieben. Die Firma Kohlbacher baut derzeit zehn Reihenhäuser in der Lehmgasse, die Ennstaler Siedlungsgenossenschaft plant 59 Wohnungen am Kreckerspitz. Die Brucker Wohnbau stellt demnächst 26 Wohnungen in der Fraunedergasse fertig, ehe zwei Wohnbauprojekte im Bahnhofsviertel in Angriff genommen werden. Dazu zählen 20 Wohnungen für Jungfamilien sowie ein neungeschossiges Holzhochhaus mit 26 Wohnungen inklusive zweier Penthäuser. Parallel dazu wird mit der Sanierung von Gemeindewohnungen der Kategorie A begonnen.

Schwerpunkt Oberaich. In Oberaich investiert die Stadt Bruck seit Jahren Millionenbeträge in den Ausbau Infrastruktur. „Hier setzen wir viele Projekte um, die uns lange belastet haben und die wir jetzt im Sinne der Bürger lösen können“, sagt Koch. Dazu zählt die Entwässerung wie im Bereich des Kirchenviertels und der St. Ulrich Straße im Utschtal, wo es immer wieder zu Problemen mit Oberflächenwässern kommt. Nach diesen Arbeiten wird die Fahrbahnbreite neu asphaltiert und die Strecke bis zur Ulrichskirche erneuert. In Mitteraich wird die Entwässerung mit sechs weiteren Sickerschächten erweitert. Auch der Straßenbelag und die Gehsteige werden saniert. „Damit wird die Lebensqualität in diesen Siedlungsgebieten wesentlich verbessert. Die Angst vor Überflutungen bei stärkerem Regen und der zum Teil schlechte Straßenzustand werden somit bald der Vergangenheit angehören“, so Koch.

Umwelt. Das mit 25 Mio. Euro aktuell größte Investitionsprojekt der Stadt ist der Neubau der Wehranlage samt Wehrkraftwerk und die Sanierung der bestehenden Kraftwerksanlagen auf der Murinsel durch die Stadtwerke Bruck. Die neue Anlage versorgt 7300 Haushalte ganzjährig mit Strom. In der Ferienzeit auf dem Dach der Volksschule Oberaich wird zudem eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage für die gemeindeeigene Stromerzeugung errichtet. Auf dem Gebäudekomplex von Kindergarten, Volksschule und Hort Oberaich werden zukünftig 262 PV-Module mit einer PV-Generatorenfläche von 437 m² jährlich rund 87.200 kWh umweltfreundlich erzeugten Strom bereitstellen. Rd. 107.000 Euro werden investiert.

Straßen. Im Rahmen des Radverkehrskonzepts wird die Radwegbrücke R2 in Richtung Mömax generalsaniert. Die Arbeiten werden im Herbst 2021 durchgeführt. Als nächstes großes Straßenbauprojekt wird im kommenden Jahr die stark befahrene Landskronstraße von Gartenbau Schacherl bis zum Gasthaus Kuhness saniert. Bereits saniert wurde die Murbrücke in Picheldorf um rd. 430.000 Euro. Auch im städtischen Freibad wurde die Tribüne erneuert und der Kinderbereich neu gestaltet.

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